Kurzhinweis

„Dem Menschen zugewandt

die Welt entdecken,

bewahren und gestalten“

Leitmotto
unseres
Humboldt-Gymnasiums

Europaschule in Niedersachsen

Umweltschule in Europa

Digitale Schule

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"Ecological Footprint 2020"

 

Förderung am HG

Giesecke Catering am HG

Informationen zur Mensa

Cambridge Preparation Centre 2019-20

Archiv SJ 09/10
Silbermond-Konzert

Silbermond-Konzert: Turnhalle bietet nur der Hälfte der Humboldt-Schüler Platz – Rest kann nun über Videoleinwand mitfeiern – Geschlossene Veranstaltung

GIFHORN. Großer Jubel bei den Schülern des Humboldt-Gymnasiums. Durch die Unterstützung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg kann die Schule nun eine Großbildleinwand aufbauen und allen Schülern eine Live-Übertragung des Exklusiv-Konzertes der Gruppe Silbermond ermöglichen. Lediglich 700 der insgesamt rund 1500 Schülerinnen und Schüler hätten in der Turnhalle Platz gefunden, um beim Konzert von Silbermond dabei zu sein. Die Gruppe spielt in dem Gymnasium, weil sich sechs Schüler an einem Video-Wettbewerb zum Thema Toleranz von You Tube beteiligt und dort den Hauptpreis gewonnen hatten.

Der besteht neben einem Aktionstag zum Thema Toleranz aus dem Auftritt von Silbermond in der Schule. "Wir wären sehr traurig gewesen, wenn ein Teil unserer Schüler aus Platzgründen dieses großartige Event nicht hätte miterleben können", so Horst Wewetzer, stellvertretender Schulleiter des Humboldt-Gymnasiums. Das Konzert ist nicht öffentlich und wird ausschließlich und exklusiv für Humboldt-Schülerinnen und -Schüler gegeben. Zur Vorbereitung dieses besonderen Tages kämen umfangreiche logistische Herausforderungen auf Schulleitung und Lehrerschaft zu, so Wewetzer. Flankiert wird das Konzert durch einen Aktionstag in der Schule. Geplant sind Podiumsdiskussionen zu den Themen Toleranz, Ausgrenzung, Rassismus, Rechtsextremismus und Homophobie.

Braunschweiger Zeitung vom 10. 11. 2009

 
Hauptpreis des YouTube-Videowettbewerbs geht an das Humboldt-Gymnasium

4. November 2009

Der Hauptpreis des bundesweiten Videowettbewerbs "361 Grad Toleranz - der YouTube Schülerwettbewerb gegen Ausgrenzung" geht, wie  heute bekannt gegeben wurde, an fünf Schüler des 12. Jahrgangs des Humboldt-Gymnasiums.

Insgesamt wurden mehr als 350 Filme gegen Ausgrenzung und Intoleranz in den drei ausgelobten Kategorien eingesandt. In ihrem actiongeladenen Video "T(oleranz)-Team" ist nicht nur eine Spezialeinheit gegen Ausgrenzung im Einsatz, sondern es kommen auch Bewohner Gifhorns zu Wort und der ortsansässige HipHopper "MKR" performt ein eigens für den Wettbewerb kreiertes Stück. Einer der Juroren über den Beitrag der Humboldt-Schüler: "Man erkennt sofort, dass die Schüler viel Zeit und Mühe in dieses Video investiert haben. Die Tatsache, dass sie nicht nur einen Kurzfilm gedreht haben, sondern darüber hinaus auch eine Reportage und ein Musikvideo produziert haben, macht sie zu einem würdigen Gesamtsieger."

Preis der Mühen sind ein "Tag der Toleranz" mit Workshops und Diskussionsrunden sowie ein Exklusiv-Konzert mit der Band "Silbermond" am Humboldt-Gymnasium. Hinzu kommen Sachpreise und eine Reise aller Gewinner nach Berlin mit Empfang im Bundeskanzleramt.

Ganz herzlichen Glückwunsch an Claus, René, Stephan, Till und Tillmann vom T(oleranz)-Team!

Hier geht es zum Video [Bitte klicken]

 
Ganztagsschule?

Humboldt-Gymnasium soll sich für Ganztagsschulbetrieb entscheiden

GIFHORN. Eindringlich warnte Landrätin Marion Lau (SPD) die Mitglieder des Schulausschusses des Gifhorner Kreistages vor weiteren Begehrlichkeiten: "Ich würde gerne ganz viele Wünsche erfüllen, aber wir müssen jetzt bereits sechs Millionen Euro Kredite aufnehmen, um den Haushalt 2010 auszugleichen." Dennoch soll der Bau der Pausenhalle sowie der Mensa für das Humboldt-Gymnasium mit einem Kostenvolumen von 1,8 Millionen Euro im kommenden Jahr erfolgen.

"Wir haben dabei die Mensa so ausgelegt, dass sie für einen Ganztagesbetrieb ausreicht", erläuterte Edith Fuchs, Schulexpertin und Vize-Fachbereichsleiterin der Kreisverwaltung. "Dafür brauchen wir aber die Aussage der Schule, dass ein Ganztagesbetrieb gewollt ist." Gerade darin sah der stellvertretende Schulleiter Horst Wewetzer ein Problem. "Wir freuen uns natürlich, aber es gibt einen Beschluss, dass das Humboldt-Gymnasium keine Ganztagschule wird." Wie es bei einer neuerlichen Beschlussfassung aussehe, sei nicht abzusehen. "Und was passiert, wenn es zu einem Nein kommt? Wird dann die Mensa nicht gebaut?" Landrätin Lau: "Schulleiter Weiß hat mir gesagt, das ist kein Problem." Und Edith Fuchs ergänzte: "Wir brauchen die Aussage, auch wenn die Umsetzung erst in ein paar Jahren erfolgt."

Der Ausschuss entsprach einstimmig dem Vorschlag der Ausschussvorsitzenden Sabine Lehmberg (SPD), die von der Verwaltung vorgelegte Etatplanung den Gremien zu empfehlen, allerdings auf Antrag von Jochen Gese (CDU) nur unter Vorbehalt, da die parteiinternen Klausurtagungen noch ausstehen. Einig waren sich Wewetzer und die Schulleiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums, Ingrid Richter, in der Sorge über rückläufige Schülerzahlen an den Gymnasien. "Bei uns fehlen die Schüler aus der Samtgemeinde Isenbüttel, die zur IGS nach Wolfsburg gehen", sagte Richter. Wewetzer schlug vor, die Einzugsbereiche zu verändern oder gar ganz aufzuheben. Denn auch er sieht durch die IGS Sassenburg schwindende Zahlen.

Braunschweiger Zeitung, Gifhorn: 27. Oktober 2009

 
Humboldt-Gymnasium wieder "Umweltschule in Europa"

Einsatz für die Umwelt

Bereits zum vierten Mal in Folge wurde dem Humboldt-Gymnasium für sein Engagement der Titel "Umweltschule in Europa" verliehen. Eine Delegation der Schule nahm diese Auszeichnung am 17. September 2009 auf Gut Herbigshagen bei Duderstadt entgegen.

Im Zeitraum 2007 bis 2009 zeigte das Humboldt-Gymnasium besonderen Einsatz bei Sammelaktionen, Projekten zu den Themen Mülltrennung, Solaranlagen, Energie- und Wassersparen sowie beim Seminarfachthema "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Weitere Umwelt-Aktivitäten gab es in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und in der Projektwoche.

Diese Arbeit solle auch in den kommenden Jahren fortgesetzt und intensiviert werden, so der stellvertretende Schulleiter Horst Wewetzer. Besonderer Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften Frau Weber und Herrn Ringkowski.

 
26.09.09 - Humboldt-Schüler als Wahlforscher

Humboldt-Schüler führten spannende Telefonate – und tauschten sich über ihre Erlebnisse als Wahlforscher aus

Sie haben mehrere Stunden telefoniert, um die Stimmung der Wahlkreisbewohner einzufangen – als Jungdemoskopen haben die Schüler sich tapfer geschlagen – und sind nun auf das Ergebnis der Wahl gespannt.

"Am Anfang war da noch eine Scheu, die fremden Leute anzurufen, aber dann war man schnell drin und hat locker eine Nummer nach der andern gewählt." Johannes Schrader, Schülersprecher des Projekts "Schüler als Wahlforscher" unserer Zeitung war nervös, als er seine Telefonliste erhielt. 50 Nummern tippte er ein, setzte Häkchen im Computerprogramm, um die Wahlvorlieben seiner Gesprächspartner berechenbar zu machen.

"Einmal selber bei so einer Umfrage mitzumachen, das war schon interessant, vor allem die Reaktionen mancher Leute waren lustig", erzählt der 18-jährige Humboldt-Gymnasiast. Lachend erinnert er sich: "Einmal hatte ich eine ältere Frau dran, die mir zu jeder Frage eine Geschichte erzählt hat, wie das früher war mit den Wahlen, den Parteien und der Politik."

Anstrengend war es, so erzählen die Jungdemoskopen, die zum Teil vier Stunden am Hörer klebten, um die Stimmung der Wahlberechtigten einzufangen. "Aber auch spannend", findet Thomas Wrubel. "Viele, die Ahnung von Politik hatten, haben am Telefon ihre Ansichten ganz ausführlich erklärt und viele interessante Dinge gesagt", erzählt der 19-Jährige.

Erst gab es eine Einführung in das Wesen und die Geschichte von Callcentern ", erzählen die Schüler, "danach haben wir losgelegt – und das war manchmal ganz schön frustrierend." Denn: "Nicht alle waren freundlich, manche haben einfach aufgelegt", so Johannes Schrader. "Aber wenn sie erfuhren, dass wir Schüler sind, haben sie meistens sehr aufgeschlossen reagiert."

Etwa 30 Wahlberechtigte habe jeder erreicht, durchschnittlich acht bis zehn davon beantworteten den Fragebogen. "Ein Schüler bekam gleich 50 Absagen und erreichte niemanden von seiner Liste – da kam schonmal Verzweiflung auf", erzählt Politiklehrer Thomas Klinzmann.

Er ist stolz auf seine engagierten Wahlforscher, die ganz neue Kommunikationsfähigkeiten an den Tag gelegt hätten. "Wir waren so furchtbar freundlich, dass wir diese höfliche Stimmmelodie auch nicht ablegen konnten, als wir danach Hamburger bestellt haben", erzählt Maylin Behn (19) lachend. Und die 18-jährige Marlen Hepke fügt hinzu: "Der Aufwand war recht groß, aber wir sind gespannt, am Sonntag zu erfahren, wie wir mit unseren Ergebnissen gelegen haben."

Spaß habe es ihnen aber trotz glühender Ohren gemacht: "Wahlen sind wichtig und ich glaube, dass solche Umfragen eine Orientierungshilfe bieten – um sich selbst eine Meinung zu bilden, ist es wichtig zu wissen, was andere denken", ist sich Schülersprecher Johannes Schrader sicher.

Sowohl im Grundkurs um Lehrer Sebastian Koch als auch im Leistungskurs von Thomas Klinzmann haben die Schüler sich eifrig als Demoskopen betätigt. Politisches Interesse steht bei ihnen außer Frage: "Wir sind alle Erstwähler, da ist doch klar, dass wir motiviert zur Wahl gehen", sagt Maylin Behn. Auch anderweitig politisches Engagement können sich einige vorstellen: "Wer weiß, vielleicht werden wir ja Piraten", klingt es übermütig aus den Reihen – mit Humor wollen die Schüler Politik nicht nur in ihren Stundenplan, sondern
locker und lebendig in ihren Alltag integrieren.

Von Yvonne Buchwald

Quelle: Braunschweiger Zeitung - 26.09.2009

 
Fit für die Zukunft

Am 26. September 2009 fand in Bautzen der Schülerwettbewerb "Fit für die Zukunft" statt. Für die Teilnahme an diesem Wettbewerb nahmen 3 Schülergruppen des 13. Jahrgangs und Herr Neumann eine über 800 km lange Reise auf sich.
Und das hat sich gelohnt: Denn im Wettbewerb mit vier weiteren Gymnasien aus Sachsen konnte das Humboldt-Gymnasium die Plätze 1 bis 3 belegen.
Herzlichen Glückwunsch an die Schüler aus dem Seminarfach "Robotics".

 
Eurocamp in Polen

Von Davis Haude

Vom achten bis zwölften Juni 09 fand für mehr als ein Dutzend Schüler des HG Gifhorns eine Auslandsfahrt nach Polen statt, über die ich hier berichten möchte.
Allein schon die Busfahrt selbst war ein Erlebnis für sich; da ich aber über Polen selbst berichten soll, schenke ich mir große Details. Auf jeden Fall hatten wir während der über 10-stündigen Fahrt neben Karten spielen und schlafen viel zu lachen, sogar mit den Lehrern (!).

Bei der Ankunft am Montagabend wurden wir freundlichst empfangen. Erst einmal gab es eine warme Mahlzeit, danach versammelten sich die polnischen, bulgarischen und deutschen Schüler und Lehrer in einem Konferenzraum, wo Kennenlernspiele verschiedenster Art gespielt wurden. Zu nennen wäre da z.B. das Unterschriftensammeln, bei dem man von allen anderen Mitspielern Unterschriften sammeln musste, und sich dabei gleich ein paar (wenigstens ein paar) Namen einprägen konnte. Auch lustig war das Wollknäuelspiel, bei dem das Knäuel zum nächstbesten Mitspieler, am besten dem gegenüber, zugeworfen wurde. Dabei ruft der Werfer laut seinen Namen. Lustig war das Ganze allerdings nur, bis wir erfuhren, dass das Knäuel wieder aufgerollt werden musste.


 

Den Dienstag verbrachten wir in Danzig. Dort besuchten wir einen alten Speicher, umgewandelt in ein Museum, in dem man einiges über das Leben der polnischen Einwohner im Mittelalter erfuhr. Hier wurde auch ein sehr spannendes Foto von Herrn Gibbons gemacht, wie er auf einem Plastikknochen rumkaut. Außerdem haben wir an diesem Tag eine sehr große Kirche besucht, von deren höchsten Punkt aus man über die ganze Stadt blicken konnte – wenn man sich die knapp 500 Stufen wirklich antun wollte.

Am nächsten Tag waren wir in Gdynia. Hier konnte jeder seine Euro bei Herrn Arnold in Zloty eintauschen und damit shoppen gehen (bei der Erwähnung der Shoppingcenter haben die jungen Damen große Augen gemacht).
Für den letzten gemeinsamen Tag, dem Donnerstag, wurden spezielle Gruppenarbeiten vorbereitet. Die Schüler aus allen Ländern wurden gemischt in Gruppen eingeteilt, um entweder die Augen, die Ohren oder die Geschmacksorgane einzusetzen, um Polen näher kennen zu lernen. Die „Augen“-Gruppe musste zum Beispiel die Gebäude und Einwohner des Dorfes betrachten. Was ist ähnlich zum Heimatland, was vollkommen anders? Nebenher bekam jede Gruppe einen Gegenstand, der fünfmal gegen einen anderen getauscht werden sollte – mit einem Passanten.
Dieser Tag war meiner Meinung nach vor allem deswegen so interessant, weil man sich nicht nur mit seinem Umfeld, sondern vor allem auch mit dem Rest der Gruppe beschäftigen sollte. Vorher ist man ja meist mit seinen gleichsprachigen Freunden durch die Stadt gelaufen, nun musste man sich auch einmal mit anderen Leuten beschäftigen. Und es hat ziemlich gut geklappt.

Am gleichen Tag fuhren wir noch zum Strand, für ein kleines Picknick. Obwohl sich weit rechts bereits große schwarze Wolkenmassen auftürmten, blieben wir. „Aaach, das zieht weiter!“, meinte die liebe Lehrerschaft nur. Leider nicht ganz richtig. Irgendwann standen die riesigen Wolkentürme direkt über uns, und der Anblick der Bewegung in so großer Höhe versetzte alle in Staunen. Nach einer halben Minute (gefühlte halbe Stunde) des Erstarrtseins gingen wir wieder zum Bus. Keine Sekunde zu früh, denn fast direkt danach brach der Regen über uns los. Nach ca. 20 Minuten waren wir endlich beim Bus – und das vollkommen durchnässt. Trotz improvisierter Wäscheleine im Bus wurden die T-Shirts nichts trocken, aber das machte nichts – oben ohne im Bus, das hat schon was.

Alles in Allem gefiel mir die Fahrt sehr, genauso wie jedem, den ich gefragt habe. Es gab nichts zu bemängeln, viel zu Lachen und eine einmalige Erfahrung war es auch. Ich hoffe, dass das HG weiterhin solche Fahrten anbietet.

Davis Haude 

 
03. Sept. 2009 - "Das sieht nach einer Vollversorgung aus"

Schulleiter Michael Weiß zufrieden – Brief vom Kultusministerium an besorgte Eltern am Humboldt-Gymnasium

Von Christiane Schacht

 

GIFHORN. Im April habe er noch die Alarmglocken geläutet, jetzt ist er einigermaßen beruhigt: Michael Weiß, Leiter des Humboldt-Gymnasiums (HG), ist zum Schuljahresbeginn seit längerem wieder zufrieden mit der Unterrichtsversorgung und unterstreicht damit ein Schreiben aus dem Kulturministerium.

Das haben die Eltern der jetzigen Klasse 7a in dieser Woche von Ministeriumsmitarbeiter Alexander Diefenbach erhalten, nachdem sie vor den Sommerferien geschlossen in einem Brief an Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und an Regierungschef Christian Wulf unter anderem die unzureichenden Unterrichtsversorgung am HG kritisiert hatten. Auch die Schüler hatten für eine bessere Unterrichtsversorgung demonstriert (wir berichteten).

Besonders fachspezifischer Unterricht könne in der Mittelstufe zunehmend zugunsten der Oberstufe nicht erteilt werden, weil Fachlehrer beziehungsweise Lehrerstunden fehlen, kritisierten Eltern und Schüler. Größtes Problemfach sei Physik. Weiß bestätigt: "Da wir dort auch noch eine Pensionierung hatten, sah es ganz düster aus." Doch das HG habe, so Weiß, zum Glück eine neue Physiklehrerin bekommen. Diefenbach bestätigt: "Die von den Eltern befürchtete Kürzung erfolgt also nicht." Dennoch bleibt ein weiterer Mangel im Fach Evangelische Religion. Weiß: "Da müssen wir teilweise den Pflichtunterricht kürzen."

Laut Diefenbach ist die rein rechnerische Unterrichtsversorgung dennoch von 97,1 Prozent (Stand: 5.2.09) auf jetzt 98 bis 99 Prozent gestiegen. Eine Versorgung von unter 100 Prozent bedeute dabei nicht, so das Ministerium, dass der Pflichtunterricht nicht vollständig erteilt werden kann, denn es gebe Pools von zwei Stunden für alle fünften bis zehnten Klassen. So fällt auch Weiß�' Bilanz positiv aus: "Das sieht in diesem Schulhalbjahr nach einer Vollversorgung aus."

Quelle: newsclick.de
 
Neue Influenza (sog. Schweinegrippe)

Besonnen und zugleich umsichtig wollen wir im Schulalltag am Humboldt-Gymnasium mit diesem Thema umgehen. Von der Schulleitung sind erste Maßnahmen eingeleitet worden, die die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und Besucher/-innen bestmöglich schützen sollen.

Vom Niedersächsischen Kultusministerium gibt es wichtige Informationen zum Download:

Informationen für Eltern [ Hier klicken ]

Fragen und Antworten zur Neuen Influenza [ Hier klicken ]

8 Tipps zur Virenabwehr [ Hier klicken ]

 

 

 

 
22. August 2009 - Humboldt-Schüler wollen es wissen

Gymnasiasten bereiten sich auf große Telefonaktion vor – 21 Fragen zu Stimmabgabe, Politik und Statistik

Von Barbara Benstem 

Wenn bei Ihnen am 31. August oder 1. September das Telefon klingelt, könnte es sein, dass sich am anderen Ende der Leitung ein Humboldt-Gymnasiast meldet. Zwei 13. Jahrgänge sind an diesen Tagen als Wahlforscher eines Projektes unserer Zeitung und der Uni Münster im Einsatz.

Mit Eifer und Engagement bereiten sich die insgesamt 34 Schüler der Kurse der Politiklehrer Sebastian Koch und Thomas Klinzmann dieser Tage auf die telefonische Wählerbefragung vor. "Was sollen wir machen, wenn die Angerufenen gleich wieder auflegen?" "Was ist zu tun, wenn sie manche Fragen nicht beantworten wollen?" "Bekommen wir ein Headset, damit wir nicht die ganze Zeit den Hörer in der Hand halten und gleichzeitig die Fragen ankreuzen müssen?" Diese und viele weitere Fragen hatten die Schüler bei der Vorbereitung der telefonischen Befragung an ihre Lehrer. Und dies zu Recht, denn schließlich ist es für jeden einzelnen die Aufgabe, hinterher die umfangreichen Fragebögen komplett ausgefüllt abzuliefern. Die Telefonarbeitsplätze stellt das Braunschweiger Callcenter Simon und Focken zur Verfügung.

Von der klassischen "Sonntagsfrage" ("Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, welcher Partei würden Sie dann Ihre Stimme geben?") bis hin zur Meinung über politische Themen ("Der Einfluss des Landes Niedersachsen im VW-Konzern sollte weiter gesichert werden") reicht der 21 Fragen umfassende Katalog. Pro Befragten stehen dabei nur 15 Minuten zur Verfügung.

Gut informiert zeigten sich die Schüler jetzt, als es um grundsätzliche Fragen zur Bundestagswahl ging. Engagiert wurden im Unterricht Themen wie Kandidatenauswahl, Listenplätze und Inhalte von Wahlprogrammen diskutiert. Ein typisches Wahlgeschenk hätten die (älteren) Bürger mit der jüngsten Rentenerhöhung bereits erhalten. Zudem sei der Erlass des niedersächsischen Kultusministeriums, der alle Schulen zur Neutralität verpflichte und in den letzten vier Wochen vor der Wahl Veranstaltungen mit Politikern an Schulen verbiete, kaum zu akzeptieren, kritisierten die Jugendlichen.

Auch mit der Aussagekraft von Umfragen beschäftigten sich die Schüler. Bei der Bundestagswahl 2005 hatten die Meinungsforscher mit ihrer Erhebung vor allem bei den CDU-Ergebnissen daneben gelegen: Statt der in der "Sonntagsfrage" prognostizierten 40 und mehr Prozent, hätten die Christdemokraten am Wahlsonntag ein deutlich geringeres Ergebnis eingefahren.

"Viele wollten der CDU einen Denkzettel verpassen und haben die FDP gewählt", so die Vermutung der Schüler. Die "Sonntagsfrage" selbst sei immer nur eine Momentaufnahme, fanden sie zudem heraus. Gleichwohl könne ihr große Bedeutung zukommen, weil sie das Wahlergebnis immer noch beeinflussen könne. Große Bedeutung habe zudem das TV-Duell der Kanzlerkandidaten.

Die telefonische Wählerbefragung durch die Humboldt-Gymnasiasten findet an den beiden genannten Tagen jeweils zwischen 14 Uhr und 20 Uhr statt.

Quelle: Newsklick.de

 
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