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Ein Parcours durch die Schule zeigt ihnen, was alles zur Ökologie gehört.

Die 160 Mädchen und Jungen der sechs fünften Klassen am Humboldt-Gymnasium verstanden am Freitag das Selbstbild der Schule noch etwas besser. Die zertifizierte Umweltschule richtete für sie einen Umwelttag aus.

Die Umweltbeauftragte Johanna Weber hatte das Programm mit Kollegen vorbereitet, Schüler aus den neunten Klassen nahmen ihre jüngeren Mitschüler auf dem Weg zu den Stationen an die Hand.

Da gab es viel zu entdecken: Die Themen hießen Mülltrennung und Wiederverwertung und sparsamer Wasserverbrauch. Ein Blick aufs eigene Schuldach eröffnete den Fünftklässlern die Möglichkeiten der Photovoltaik und auch der schuleigene Bio-Kräutergarten war einen Besuch wert.

Die Klasse 5 b machte bei ihrem Rundgang nach einem Infofilm Station bei Lehrer Werner Riedel am Solarkocher. Der Parabolspiegel bündelt die Energie der Sonnenstrahlen auf einem Punkt. Hätte die Wintersonne geschienenen, hätte es für alle Hotdogs mit heißen Würstchen aus dem Topf in der Mitte des Solarkochers gegeben. Auf den Pausenimbiss mussten die Schüler allerdings nicht verzichten. Zwei Wasserkocher erhitzten die Würstchen konventionell mit Strom aus der Steckdose.

Zur Funktionsweise des Solarkochers erklärte Riedel: "Er konzentriert die Lichtstrahlen wie eine Lupe, mit der man Papier verkohlt."

Der Umwelttag erfüllt Riedel zufolge drei Funktionen: "Die Schüler sehen etwas Neues. Wir können sie für die Anliegen der Umweltschule sensibilisieren. Und wir schaffen die Voraussetzungen, dass wir unser Profil und das Zertifikat als Umweltschule behalten."

Foto: Lehrer Werner Riedel erklärt der Klasse 5 b beim Umwelttag des Humboldt-Gymnasiums die Funktion eines Solarkochers.
Foto: privat

Braunschweiger Zeitung /  21. Januar 2017