
„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“
Wilhelm von Humboldt, 1767-1835
Wie lebten die Menschen im alten Ägypten? Woher weiß man, was im antiken Rom passiert ist? Warum steht in Gifhorn ein Schloss? Wie ist unsere Welt eigentlich so geworden, wie sie ist?
Sich mit Geschichte zu beschäftigen bedeutet, Fragen zu stellen, neugierig zu sein und die eigene Lebenswelt durch den Blick in die Vergangenheit besser verstehen zu können.
Unterricht
Geschichte wird durchgehend in jedem Schuljahr der Mittelstufe (Klasse 5 bis 10) unterrichtet, Auf dem Stundenplan stehen in der Regel zwei Stunden pro Woche (In Jahrgang 7 und 8 epochal). Pro Schulhalbjahr wird eine Klassenarbeit geschrieben. Diese fließt mit 35% in die Bewertung ein.
Klasse 5: Exkursionen zum Thema Ur- und Frühgeschichte (z.B. „Paläon“ in Schöningen oder Schloss Gifhorn), Erzählvortrag zur griechischen Antike mit musikalischer Begleitung.
Klasse 6: Exkursionen zum Thema mittelalterliche Geschichte (z.B. Landesmuseum Braunschweig oder Schloss Gifhorn)
Jahrgang 10: Studientag in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Oberstufe: Angebot von verschiedenen Studienfahrten z.B. nach Berlin, München, Wien.
Darüber hinaus werden die historischen Möglichkeiten, die die Stadt Gifhorn bietet (historischer Stadtkern, Stolpersteine, Schloss, jüdischer Friedhof), als außerschulische Lernorte genutzt.
In der Pausenhalle ist es ungewohnt still. Auf der Bühne sitzt Cellist Sascha Werchau, den Bogen bereit, während unsere Fünftklässler dicht gedrängt auf ihren Stühlen warten. Dann tritt der Erzähler Jacob Steinberg vor das Publikum – und mit seinem ersten Satz, begleitet vom tiefen Klang des Cellos, kippt der Raum. Aus der Pausenhalle wird das antike Griechenland. Plötzlich ist man zu Gast bei Agamemnon, hört Odysseus sprechen, erfährt den Streit der Götter. Und kaum setzt das Cello zu seinem zweiten Einsatz an, geht es schon an Bord der Schiffe – Mit Kurs auf Troja.

Heute ging es für die 5b und 5c zur Steinzeit Exkursion ins Paläon nach Schöningen. Dort erlebten beide Klassen einen Workshop und eine Führung durchs Museum. Es wurden Taschen angefertigt und dabei arbeiteten die Schüler:innen nur mit steinzeitlichen Werkzeugen wie scharfen Steinen, Faden und Leder. Außerdem gab es eine interessante Führung durchs Museum, man machte Bekanntschaft mit dem nackten homo heidelbergensis, begab sich auf eine Reise in die Zeit 300000 v.Chr. und erfuhr Wissenswertes über die Jagd mit den Speeren, das Zusammenleben, die Intelligenz des Menschen sowie die Tierwelt (z.B. der Säbelzahnkatze) und die damaligen klimatischen Bedingungen auf der Erde. Begleitende Lehrkräfte waren Frau Schulenberg, Frau Gerlach sowie Herr Klatt und Herr Gleissenring. Eine rundum gelungene und kurzweilige Exkursion über die Steinzeit.