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Seit 15 Jahren ist SPD-Parlamentarier Hubertus Heil regelmäßig zu Gast am Humboldt-Gymnasium (HG).

Gestern war es wieder einmal soweit: 90 Minuten lang stellte sich der Vize-Chef der SPD-Bundestagsfraktion den Fragen von 180 Schülern des elften Jahrgangs. „Mit acht Jahren wollte ich Ritter werden, doch dann habe ich festgestellt, dass es diesen Ausbildungsberuf nicht mehr gibt“ ging Heil schmunzelnd auf seine Polit-Karriere ein, die als Schüler-Sprecher und Juso-Mitglied begann. „Ich konnte aus meiner persönlichen Leidenschaft einen Beruf machen“, verriet Heil den Gymnasiasten, dass er nach wie vor mit Leib und Seele Abgeordneter sei.

Die Alltagsarbeit im Parlament und im Wahlkreis, Außen- und Innenpolitik: Kilian Müller, Sabrina Marques, Ruben Stehn, Kai Baum, Gianluca Meinecke, Isabell Krause und Ivan Ilic fühlten Heil kräftig auf den Zahn. „Ich tue mich schwer damit zu sagen, soll sich doch jeder umbringen – alle Mittel stehen zur Verfügung“, bezog Heil in Sachen Sterbehilfe Position. Eine gesetzliche Regelung lehnte er ab und forderte stattdessen einen Ausbau der Palliativmedizin. „Es gibt Entscheidungen,die können einen persönlich schwer belasten“, erinnerte Heil daran, dass er als junger Abgeordneter 1998 über den Bundeswehr-Einsatz im Kosovo abstimmen musste. „Das war schwierig.“

Foto: Stand Rede und Antwort: SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil stellte sich gestern Vormittag den Fragen von 180 Elftklässlern des Gifhorner Humboldt-Gymnasiums.

19.11.2014 / AZ