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Ein aktuelles gesellschaftliches Thema ging das Humboldt-Gymnasium jetzt mit einem Theaterstück in der Pausenhalle an: Der Weimarer Kultur-Express führte dort das Stück „Mobbing“ über Psychoterror und Einsamkeit auf. Am Schluss mussten die Zuschauer Aufgaben lösen.

 

Die eine Schülerin laut und scheinbar selbstsicher, die andere still und unsicher: Darauf bauten die Schauspieler das Stück über knallharten Psychoterror in einer Schule auf. 262 Humboldt-Gymnasiasten der achten und neunten Klassen schauten zu. Das Thema Mobbing sei gerade für dieses Alter wichtig, sagt Lehrerin Angela Koch. Theaterstück statt Unterricht im Klassenraum: Das junge Ensemble aus Weimar, das Präventionsarbeit leiste, habe mit seiner Art eine andere Möglichkeit, die jungen Leute anzusprechen. „So gehen die Schüler das Thema anders an.“ „Das Stück wird im Unterricht vorbereitet und nachbereitet“, berichtet Koch. Außerdem geben die Schauspieler nach dem Stück Arbeitsaufträge an die einzelnen Reihen im Publikum und fragen dann abschließend die Ergebnisse der Aufträge ab.

Foto: Brisantes Thema: Ums Thema Mobbing ging es bei einem Theaterstück, das jetzt 262 Schüler des Humboldt-Gymnasiums sahen.

11.12.2014 / AZ