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Sowohl in der Einführungsphase als auch in der Qualifikationsphase werden verbindliche übergreifende Fachmodule wie raumprägende Faktoren und raumverändernde Prozesse, Bedeutungswandel von Räumen, Ressourcennutzung und nachhaltige Entwicklung sowie Siedlungsentwicklung und Raumordnung behandelt.

Die Schülerinnen und Schüler sollen komplexe geographische Sachverhalte beschreiben, erläutern, bewerten und in Zusammenhang bringen. Dies umfasst z. B. das Erklären von Wechselwirkungen zwischen natürlichen Prozessen und menschlichem Handeln, die Analyse globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Urbanisierung oder Ressourcenverteilung sowie die Entwicklung von nachhaltigen Lösungsansätzen.

Methodisch arbeiten die Lernenden mit Karten, Diagrammen, Satellitenbildern, Statistiken und digitalen Medien, reflektieren Raumbilder und nutzen geographische Arbeitsweisen zur Analyse aktueller Fragestellungen. Selbstständige Recherche, Interpretation vielfältiger Materialien, Präsentationen, Klausuren und fachdidaktische Aufgaben gehören ebenso zum Anforderungsprofil wie die Fähigkeit, fundierte Urteile zu geographischen Themen zu entwickeln. Die Unterschiede zwischen Grund- und höherem Anforderungsniveau liegen vor allem in der Komplexität der Aufgaben, dem Grad der Selbstständigkeit und der Vielfalt der zu bearbeitenden Materialien.

Insgesamt bereitet der Unterricht auf die Abiturprüfungen vor, die sowohl schriftliche als auch mündliche Prüfungsformate umfassen können und die erworbenen Kompetenzen abfragen – über reine Wissenswiedergabe hinausgehend mit Fokus auf Anwendung, Reflexion und Bewertung.

Generell stehen die Erdkundelehrkräfte jederzeit gern zu Beratungszwecken zur Verfügung. Vor allem die Erdkundelehrkräfte der Klassen 11 verstehen sich als Ansprechpersonen für eine mögliche Kurswahl in der Oberstufe.