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Mitte Februar fand am Humboldt-Gymnasium Gifhorn erneut der Umwelttag für den 5. Jahrgang statt. An zehn verschiedenen Stationen wurde den Kindern Wissen über die Umwelt und das Recycling beigebracht. Ob in Gewächshäusern eigene Klassenpflanzen gesät oder durch Solarthermie leckere Würstchen gekocht wurden, jede einzelne Station wurde mit Mühe und Vorbereitung von den Schüler*innen des Wahlkurses Erdkunde-Physik des 11. Jahrgangs gestaltet. Organisiert wurde dieser Tag von Frau Frischmuth und Herrn Ringkowski.

Innerhalb der Stationen wurden die Kinder mit Süßigkeiten und selbstgebackenen Kleinigkeiten wie zum Beispiel Mini-Muffins überrascht. Die Stationen ergaben sich meist aus theoretischen als auch praktischen Anteilen, damit die 5. Klässler*innen die Thematik verstehen und dann gleich selber ausprobieren können bzw. ein praktisches Beispiel vor Augen haben.

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Ein Beispiel für eine Station ist die Darstellung eines Stromkreislaufes mithilfe einer Kartoffel oder einer Banane sowie unterschiedlichen Geldstücken/Nägeln. Ziel war es, aus wenigen alltäglichen Materialien Strom zu erzeugen, der durch den Einbau einer LED nachgewiesen werden konnte. Die Station wurde durch ein kleines Spiel eingeleitet und mit einem Quiz fortgesetzt, welches im Stil der beliebten Fernsehshow „1, 2 oder 3“ gestaltet wurde. Im Folgenden durfte das Experiment mit Unterstützung der organisierenden Schülerinnen selber aufgebaut werden. Dabei wurde schnell gemerkt, welche Materialien wichtig sind und in welchen Mengen diese eingebaut werden müssen, damit der Stromkreis funktioniert.

Solarenergie hört man immer häufiger im Alltag und diese Art der Energieerzeugung wird immer beliebter. Auch zu diesem Thema gab es bei uns zwei Stationen. Bei der einen gab es leckere, heiße Würstchen aus dem Solarkocher und an der anderen Station wurden mit Hilfe von kleinen solarbetriebenen Autos Zeitrennen veranstaltet.

Auch das Thema Mülltrennung ist wichtig und wurde an einer Station spielerisch gestaltet. Zudem gab es Stationen, an denen Altpapierkartons für die Klassenräume gebastelt wurden. Dadurch konnte der Kreativität freien Lauf gelassen werden und gleichzeitig der Umwelt geholfen werden.

Sachen weiterverwenden, die eigentlich weggeworfen werden sollen? Geht. Dies wurde einerseits dargestellt, indem die Verschmutzung durch Plastik in den Meeren erklärt und visualisiert wurde. Andererseits wurden aus gebrauchten Plastikflaschen Blumentöpfe gebastelt. Nach einer Einleitung durch eine kurze Präsentation und eine digitale Einbindung durch ein Kahoot, durften die Kinder sich selber aktiv beteiligen. Die so entstandenen Blumentöpfe durften von den Kindern mitgenommen werden, um in diese zu Hause etwas zu pflanzen.

Auch die Ernährung war ein großes Thema. In welchen Getränken sind welche Süßungsmittel drin und wie kann man dies herausfinden? Nach einer Kostprobe verschiedener Säfte sollte geraten werden, welches Süßungsmittel sich in welchem Saft befindet. Mit einer kleinen Präsentation wurde das Thema Zucker und Ernährung genauer erklärt und verständlich herübergebracht.

Die letzte Thematik, die behandelt wurde, beschäftigte sich mit der Reinigung von dreckigem Wasser. Durch selber entwickelte und gebastelte Filterstationen konnte das Schmutzwasser fließen. Was vorher dreckig war, wurde danach zu gereinigtem Wasser.

Schlussendlich hatten sowohl die Schüler*innen aus dem 5. Jahrgang als auch aus dem 11. Jahrgang an diesem Tag Spaß und konnten zu den Themen Umweltschutz und Recycling einiges Wissenswerte mitnehmen.

Von Sanja Geuzendam